Fachartikel · cost + 1 % · Oktober 2026
Bei uns zahlen Sie für Microsoft-Lizenzen unseren Einkaufspreis beim Distributor plus 1 %. Dieser Aufschlag von 1 % ist ein Puffer, keine Marge. Unsere Einnahmen stammen aus der Beratung. Deshalb haben wir kein Interesse daran, dass Sie mehr oder teurere Lizenzen kaufen als nötig.
Der Preis, den Sie einem Händler für Microsoft-Lizenzen zahlen, hat zwei Teile: den Einkaufspreis des Händlers beim Distributor und die Marge, die der Händler aufschlägt.
Sie sehen nur die Summe auf der Rechnung. Wie sie sich auf Einkaufspreis und Marge verteilt, sehen Sie nicht.
Eine Marge ist an sich legitim. Davon lebt der Händler, und daran ist nichts auszusetzen. Das Modell hat aber eine Nebenwirkung: Wer an der Lizenzmarge verdient, hat ein Eigeninteresse daran, dass Sie mehr Lizenzen kaufen. Das ist das Interesse des Händlers, nicht Ihres.
Für Sie als Käufer heißt das: Eine Empfehlung für mehr Lizenzen oder einen größeren Plan kann richtig sein. Sie können nur nicht erkennen, ob sie es ist. Das ist kein Vorwurf an einzelne Händler. Es ist eine Frage der Struktur.
Sie zahlen unseren Einkaufspreis beim Distributor plus 1 %. Wir nennen das cost + 1 %.
Weitere Preisbestandteile oder Aufschläge gibt es nicht. Wie das konkret aussieht, zeigt unsere Preisseite.
Für Ihre Finanzabteilung bedeutet das: Der Aufschlag ist bekannt, bevor die erste Rechnung kommt. Sie müssen ihn weder erfragen noch schätzen.
Der Aufschlag von 1 % ist keine Marge und war nie als Gewinn gedacht. Er ist ein Puffer für zwei Dinge: Fehler in der Abrechnung und Wechselkursschwankungen. So machen wir mit der Abwicklung Ihrer Lizenzen keinen Verlust. Für etwas anderes ist der Aufschlag nicht da.
Lizenzen sind für uns in der Praxis eine Leistung ohne Gewinn. Unser Geschäft ist die Beratung. Davon leben wir.
Für Sie hat das eine direkte Folge. Ein Anbieter, der an der Beratung verdient und nicht an Ihrem Lizenzvolumen, hat keinen Grund, Ihnen einen teureren Plan zu empfehlen als nötig. Sind weniger Lizenzen das Richtige für Sie, empfehlen wir weniger. Wo überzählige Lizenzen typischerweise stecken, beschreibt unser Artikel über ungenutzte Microsoft-365-Lizenzen.
Eine Einschränkung gehört dazu: Weniger zu kaufen senkt die Rechnung nicht immer sofort. Bei Jahresabonnements greift die Ersparnis in der Regel erst mit der nächsten Verlängerung.
Manche Unternehmen wählen genau das, weil die Abrechnung dann einfach und vorhersehbar ist. Das ist für uns völlig in Ordnung.
Wer nur Lizenzen bei uns bezieht, kann sich vor der Verlängerung an uns wenden, zum Beispiel wenn das Verlängerungsschreiben kommt. Wie Sie diesen Moment nutzen, steht in unserem Artikel zur Microsoft-Vertragsverlängerung.
Ob sich das Modell für Ihr Unternehmen rechnet, zeigt am schnellsten Ihre eigene Rechnung. Sie brauchen dafür keine Ausschreibung und kein Projekt, nur die Rechnung, die ohnehin bei Ihnen liegt.
Fragen Sie Ihren heutigen Händler außerdem: „Wie hoch ist Ihr Aufschlag?“ Mit seiner Antwort und unserem Vergleich sehen Sie beide Aufschläge nebeneinander.
Senden Sie uns Ihre aktuelle Lizenzrechnung. Wir geben Ihnen dieselbe Lizenzliste zurück, bepreist zu cost + 1 %, direkt neben Ihrem heutigen Preis.
Senden Sie uns Ihre aktuelle Lizenzrechnung. Sie erhalten dieselbe Lizenzliste zu cost + 1 % zurück, neben Ihrem heutigen Preis.